Steuern sparen als Miner! – Die Checkliste!

Viele Miner geben Ihre Einkünfte nicht in der Steuererklärung an. Hierbei handelt es sich dann klar um Steuerhinterziehung, wer es jedoch richtig machen will, der findet hier ein paar Steuertipps damit es legal, aber günstig abläuft!

Steuern sparen als Miner

Miner haben einige Möglichkeiten, wie sie Kosten absetzen können, auf denen sie sonst sitzen bleiben würden. Hier ein kleiner Überblick über die besten Steuertipps für Miner.

Rig und Mining-Power

Um das Mining zu betreiben braucht man eine gute Hardware. Diese Hardware kostet einiges an Geld. Sei es, dass man ASIC oder Antminer kauft, wer mit einem normalen Computer mined, kann auch diesen abschreiben. Wenn also eine überwiegend betriebliche (Mining) Nutzung vorliegt, dann kann man auch den privaten PC oder Gaming PC abschreiben.

Es wird aber nicht jedes Teil einzeln abgeschrieben. Hierfür müssen Sie alle Anschaffungskosten zusammenzählen. Das heißt, jede einzelne Grafikkarte, PSU, Prozessor, Riser usw. muss zu einem Rig / Computer zusammengefasst werden. Das kann dann zusammen abgeschrieben werden.

Die Hardware können Sie über drei Jahre abschreiben (AfA). Sollte der Wert, bestimmter Wirtschaftsgüter, unter 410 € liegen, dann können Sie es auch in einem Jahr abschreiben. Jedoch kann man das bei den aktuellen Preisen eher vergessen.

Strom

Das zweit teuerste  nach der Hardware ist der Strom. Der Strom kann steuerlich abgesetzt werden. Hier sollte man darauf achten, dass man den Strom gesondert aufzeichnet.

Hierfür eignet sich ein günstiges Messgerät, welches Sie einfach in die Steckdose stecken und das ganze einfach automatisieren. Man liest dann ab, wie viel Strom pro Monat auf Kosten des Mining ging und wie viel man Privat verbraucht. Dann kann man den Strom für das Mining steuerlich absetzen.

Miete

Wenn Sie zur Miete wohnen oder eine Lagerhalle mieten sollten, dann können Sie die Miete steuerlich ansetzen. Sie müssen jedoch die Miete aufteilen in den Teil den Sie Privat nutzen und den Teil der betrieblich veranlasst ist. Hier eignet sich die Aufteilung nach Quadratmeter. Sollten Sie zum Beispiel hierfür einen gesonderten Raum haben, dann können Sie diesen Raum steuerlich geltend machen. Der Vorteil ist, dass auch andere Kosten, auf denen Sie sonst sitzen bleiben, steuerlich relevant werden.

Hauskosten

Als Eigenheimbesitzer haben Sie die Möglichkeit, dass Sie Kosten anteilig absetzen können. Das heißt, dass Sie hier auch die Zinsen für das finanzierte Eigenheim ansetzen können. Auch Grundsteuer, Hausverwaltung, Hausmeister und andere Kosten wären dann anteilig absetzbar.

Passen Sie jedoch hier auf, wenn das ganze dann notwendiges Betriebsvermögen wird, dann verlieren Sie die Steuerbefreiung nach § 23 EStG (drei Jahre Selbstnutzung).

Umsatzsteuer

Auch die Umsatzsteuer ist ein relevantes Thema, jedoch hat sich hier der EuGH schon zu Wort gemeldet. Lt. dem EuGH ist der Handel mit Kryptowährungen steuerfrei.

Eine Aussage zum Mining wurde noch nicht abschließend getroffen. Jedoch ergibt sich aus der umsatzsteuerlichen Prüfung, dass das Mining in Deutschland derzeit wie Erträge von Amazon und Google zu behandeln sind. Das heißt, dass die Umsätze nach dem Reverse Charge Verfahren versteuert werden. Aus diesem Umstand ergibt sich, dass der Vorsteuerabzug erhalten bleibt, sofern man im Besitz einer ordnungsgemäßen Rechnung ist.

Gewerbesteuer

Auch wenn, die Gewerbesteuer anfällt, dann müssen Sie diese nicht gleich bezahlen. Sie können die Gewerbesteuer zum einen bei der Einkommensteuer anrechnen lassen und zum anderen zahlen Sie diese erst ab einem Gewerbeertrag von 24.500 €.

KFZ

Denken Sie auch an die KfZ-Kosten. Entweder Sie nutzen ein KfZ rein für das Mining, das kann je nach Größe relevant sein, oder Sie setzen lediglich die 30 Cent je Fahrtkilometer an. Damit bringen Sie auch Ihr Auto steuerlich unter.

Einrichtung

Um es einfach zu machen, alles was Sie fürs Mining kaufen, können Sie irgendwie steuerlich ansetzen. Das fängt bei der Kühlung an, geht über die Schränke oder Rigs und endet beim Büromaterial. Heben Sie die Belege auf und nutzen Sie die Möglichkeiten als Unternehmer sinnvoll. Denken Sie daran, dass Sie als Unternehmer auch Vorteile haben. Es lohnt sich daher nicht, dass Sie Steuern hinter ziehen.

Liebhaberei

Sollten Sie aber mit dem Mining Verluste erzielen und hauptsächlich ein Hobby-Charakter vorliegen, dann sollten Sie aufpassen. Das Finanzamt kann Ihre Verluste auch nicht anerkennen.

Das passiert dann, wenn Sie über einen längeren Zeitraum keine Gewinne erzielen und auch der Totalgewinn nicht absehbar ist. Diese Gefahr der Liebhaberei kann dazu führen, wenn Sie bisher Steuererstattungen hatten, dass Sie diese zurückzahlen müssen.

Steuertipp mit Steuerkniff

Es ist ja so, dass Sie beim Mining im gewerblichen Bereich sind. Sie müssen also die Mining-Leistung und den Ertrag daraus versteuern. Der Ertrag entsteht mit Einbuchung des Coins. Das heißt, wenn Ihnen der Bitcoin oder das Ethereum eingebucht werden und Sie darüber verfügen können, dann ist es eingenommen.

Der kniff liegt dann in einer Formalie die so genannte Entnahme ist das Stichwort. Wenn Sie deutlich und verständlich machen, dass Sie den gewonnenen Coin entnehmen, dann gelten ab diesem Zeitpunkt die Regelungen des § 23 EStG. Das heißt, Sie sind im Privatbereich und können den Coin steuerfrei nach einer Haltedauer von einem Jahr veräußern.

In der Folge bleibt der Ertrag zwar steuerpflichtig, die Wertsteigerung wird aber steuerfrei.

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Steuern sparen als Online-Unternehmer! – Die Checkliste!

Steuern sparen als Online-Unternehmer – Egal ob Youtuber, Blogger oder Affilate worauf sollten Sie achten, wenn Sie Steuern sparen wollen. Mit dieser Checkliste erhalten Sie die gängigsten Abzüge.

Steuern sparen als Online-Unternehmer

Wer sein Geld im Internet verdient kann dies auf unterschiedlichste Weise tun. Auf der einen Seite kann es ein Youtube-Channel oder ein Blog sein. Auf der anderen Seite können Sie aber auch durch Werbung mit Affilate-Links oder ein E-Book Geld verdienen. Die Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen sind unbegrenzt.

Wie können Sie also als Online-Unternehmer Steuern sparen.

Grundlegendes

Es eignet sich, wenn Sie Ihr Geld im Internet verdienen, dass Sie bestimmte Dinge beachten. Nur so ist garantiert, dass Sie auch Steuern sparen und das mit geringem Aufwand.

Als Youtuber, Blogger oder Affiliate sind sie Gewerbetreibender. Das heißt, Sie müssen zu Beginn die Gewerbeanmeldung ausfüllen. Des Weiteren sollten Sie für den Anfang die Kleinunternehmerregelung wählen. Auf diese Weise sparen Sie Steuern und erheblichen Aufwand. Es ist aber nur zu empfehlen, als Kleinunternehmer zu starten, wenn Sie bei Null anfangen.

Als Jungunternehmer müssen Sie Einkommensteuer zahlen, aber erst, wenn Ihre Einkünfte insgesamt über  9.489 € in 2016 oder in 2017 über 9.659 € liegen. Für die gewerblichen Einkünfte müssen Sie dann eine Einnahmeüberschussrechnung erstellen. Den Überschuss müssen Sie dann sowohl in der Einkommensteuererklärung als auch in der Gewerbesteuererklärung angeben.

Kommen wir also zu den wichtigsten Betriebsausgaben die Sie immer beachten sollten.

Homepage

Die Hosting-Gebühren für eine Homepage sind die klassischen Betriebsausgaben, die Sie absetzen können. Auch wenn die Gebühren meistens nur gering sind, haben auch diese eine Auswirkung.

Des Weiteren können Sie auch die Aufwendungen die Sie für die Programmierung der Homepage leisten absetzen. Im großen und Ganzen können Sie also alle Betriebsausgaben geltend machen, welche in Verbindung mit Ihrer Homepage stehen.

Beachten Sie aber, wenn die Programmierung aufwendig ist und sich hinter der Homepage ein CRM oder eine besondere Verwaltungssoftware steht. Dann werden diese Aufwendungen über 15 Jahre abgeschrieben.

Arbeitszimmer

This is, where the magic happens. Das Arbeitszimmer. Egal ob es darum geht das Video zu schneiden, den Blog zu schreiben oder die Links zu posten. Das Arbeitszimmer ist der Ort der Tätigkeit.

Wenn Sie zur Miete wohnen, dann können Sie diese anteilig ansetzen. Ebenfalls die Nebenkosten sind anteilig steuerlich absetzbar. Ein Büro braucht aber auch einen Schreibtisch, einen Stuhl und vermutlich Schränke. Das heißt, alle nötigen Materialien können Sie von Steuer absetzen.

Wenn Sie hingegen in den eigenen vier Wänden wohnen, dann können Sie alle Kosten anteilig geltend machen. Das wären zum Beispiel Schuldzinsen, Grundsteuer, Versicherung, Abwasser usw.

Kommunikation

Die Gebühren die Sie für den Internetanschluss und Telefon zahlen, können Sie steuerlich geltend machen. Hier sollte Sie aber beachten, dass ein gewisser Anteil als privater Nutzungsanteil wieder hinzugerechnet werden muss. Im Normalfall beläuft sich dieser auf 10 % bis 20 % der Gesamtkosten.

Als Pauschale können Sie hier 10 € bis 20 € monatlich ansetzen, wenn Sie mehr Ihren Internetanschluss mehr Privat als betrieblich nutzen.

Computer / Laptop

Wer im Internet tätig ist braucht auch Hardware. Diese Hardware können Sie steuerlich abschreiben. Das erfolgt über die Absetzung für Abnutzung.

Sollte der Wert unter 410 € liegen können Sie die Hardware als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abschreiben. Wenn der Wert darüber liegt, bleibt noch die Möglichkeit des Sammelpostens. Wirtschaftsgüter über 1.000 € müssen über Ihre Laufzeit abgeschrieben werden.

Tablet / Smartphone

Als erfolgreicher Youtuber oder Blogger braucht man auch ein Tablet oder Smartphone. Auch hier gelten dieselben Vorschriften wie für den Computer. Bei der entsprechenden Hardware ist man aber schnell im Bereich der Abschreibung.

Software

Wenn Sie Software benötigen, um Ihre Tätigkeit auszuführen, dann kann diese auch als Betriebsausgabe angesetzt werden. Hierzu zählt auch die Buchhaltungssoftware oder ein Online-Steuerberater wie Steuertipps oder smartsteuern.

Aber auch Betriebsausgaben für Word, Excel oder andere Software zur Arbeit können steuerlich geltend gemacht werden.

Werbung – AdWords, Facebook, Twitter

Nicht zu vergessen, dass auch die Werbung als Betriebsausgaben angesetzt werden kann. Das kann AdWords oder Facebook sein. Die Ausgaben sind steuerlich absetzbar. Diese Ausgaben sind dann abzuziehen, wenn Sie abgeflossen sind. Das heißt, wenn die Buchung auf dem Konto stattfindet.

Equipment

Jeder Youtuber, Vlogger oder Stock-Fotograf braucht sein Equipment. Die Kamera oder der Fotoapparat wirkt sich über die Abschreibung aus. Zum Equipment gehören auch die Beleuchtung und besondere Gadgets.

Steuerberater

Auch der Steuerberater kann als Betriebsausgaben abgezogen. Das betrifft nicht nur die Steuererklärung und die Einnahmenüberschussrechnung. Ebenfalls hierunter fallen die Beratung und Stellung von Anträgen.

Umsatzsteuer

Die ewige Frage nach der Umsatzsteuer. Wenn Ihr Geld von den gängigsten Werbeplattformen kommt, dann müssen Sie sich wegen der Umsatzsteuer keine Gedanken machen. Google oder Bing, aber auch Affilinet sitzen im Ausland. Genauso Ebay und Amazon. Das heißt, Ihre Werbeeinnahmen sind in Deutschland nicht umsatzsteuerpflichtig. Einkommensteuerlich sind die Einnahmen aber in Deutschland zu erklären.

Gewerbesteuer

Als Online-Unternehmer unterliegen Sie auch der Gewerbesteuer. Das heißt, Sie müssen eine Gewerbesteuererklärung abgeben. Gewerbesteuer zahlen müssen Sie, als Einzelunternehmer, erst ab 24.500 €.

Wen betrifft es?

Diese Steuertipps betreffen alle Unternehmer, die im Internet Ihr Geld verdienen. Das heißt Leute die über FIVER Ihre Fähigkeiten anbieten. Des Weiteren auch Blogger, Texter, Designer und Programmierer. Nicht zu vergessen alle mit einem gewerblichen Youtube-Channel und Affilates. Diese Liste betrifft aber auch alle Uber-Fahrer und AirBnB Vermieter. Aber mit dieser Steuerspar-Checkliste können Sie Steuern sparen. Viel Erfolg beim Steuern sparen als Online-Unternehmer!

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Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.