Steuern sparen als Anleger! – Die Checkliste!

Wenn Du es geschafft hast, dass Du mit der richtigen Strategie ein bisschen auf die Seite gelegt hast, dann stellt sich die Frage des Anlegens. In diesem Zusammenhang gibt es aber auch einige Strategien und Steuertipps, wie also Steuern sparen als Anleger?

Steuern sparen als Anleger

Während jeder Arbeitnehmer oder Unternehmer ganz einfach Steuern sparen kann, muss der Anleger etwas mehr aufwenden, um effektiv Steuern sparen zu können.

Anleger am Aktienmarkt haben das Problem, dass sie mit der Kapitalertragsteuer belastet werden. Der Nachteil bei der Kapitalertragsteuer ist, dass der Anleger nur den Sparerpauschbetrag als Werbungskosten gegenrechnen kann. Dieser Sparerpauschbetrag beträgt für Singles 801 € oder 1.602 € für verheiratete. Das heißt aber, dass die Fahrten zur Hauptversammlung oder die Kontoführungsgebühren nicht angesetzt werden.

Aus diesem Grund müssen sich Anleger schon etwas mehr einfallen lassen.

Die Vermögensverwaltung zum Steuern sparen!

Die Vermögensverwaltung bietet für Anleger die Möglichkeit Steuern zu sparen und das sogar mit einer effektiven Minderung der Steuerbelastung.

Der erste Schritt zur Gründung einer Vermögensverwaltenden Gesellschaft muss man mit einem Notar vornehmen. Die Gesellschaftsform kann eine UG, eine GmbH oder eine AG sein. Nachdem Notartermin müsst ihr ein Bankkonto eröffnen und die Stammeinlage erbringen.

Der Vorteil in diesem Zusammenhang ist, dass Ihr Betriebsausgaben absetzen könnt, auf denen ihr bisher sitzen geblieben seid. Die Besteuerung beträgt bei der Kapitalgesellschaft 30 %. Diese setzen sich zusammen aus der Körperschaftsteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Gewerbesteuer.

Steuervorteil für Aktienanleger

Die Steuervorteile für Aktienanleger sind überschaubar, aber effektiv. In diesem Zusammenhang findet eine 95 %tige Freistellung der Betriebseinnahmen statt. Das heißt, die Steuerbelastung, ermittelt auf Basis der 5 %, beträgt 1,5 %. Dementsprechend sollte man sich als Aktienanleger, der viel handelt, dieses Modell überlegen.

Anders sieht es aus bei Anlegern mit einer Dividendenstrategie. Wenn die Beteiligungsquote unterhalb der 10 % liegt, muss man die Ausschüttungen zu 100 % besteuern. Jedoch kann man natürlich alle Betriebsausgaben gegenrechnen. Das wären Reisekosten, Gehalt für den Geschäftsführer, Anschaffungen wie Laptop und andere Kosten.

Liegt die Beteiligungsquote über 10 %, sieht das ganz anders. Hier haben vor allem Beteiligungsunternehmen ebenfalls die am Anfang erwähnte Freistellung. Als Beispiel, wenn Du an einer GmbH mit Deiner GmbH zu über 10 % beteiligt bist, musst Du auch bei Ausschüttungen nur 5 % besteuern. Die restlichen 95 % sind steuerfrei gestellt. In der Folge musst Du auch in diesem Fall nur 1,5 % Steuern zahlen.

Steuervorteile für Vermieter

Die Steuervorteile für Vermieter, welche eine Vermögensverwaltung als Steuertool nutzen, sind weitreichender.

Es ist nämlich so, dass gemäß § 9 Nr. 1 GewStG Vermietungsunternehmen von der Gewerbesteuer freigestellt werden. Dieser Vorteil kann natürlich erheblich sein. Die Folge ist, dass die Gewinne aus der Vermietung nur noch mit 15 % Körperschaftsteuer und 5,5 % Solidaritätszuschlag belastet werden.

Das macht vor allem für private Anleger schon einen großen Unterschied aus, wenn man sich überlegt, dass wohlhabende Vermieter schnell bis zu 45 % Steuern auf Überschüsse zahlen muss. Wenn dann am Ende nur noch 15 % Steuern fällig werden, dann ist das für den Anleger ein Vorteil.

Steuertrick für Vermieter

Jetzt ist es so, dass man unterscheiden muss zwischen den unterschiedlichen Vorteilen. Im Privatvermögen können sich Immobilien vor allem am Anfang durch eine gezielte Kalkulation steuermindernd auswirken. Jedoch bietet das hier den größten Vorteil, denn wer steuerliche Verluste mit anderen Einkünften verrechnen kann, der sollte Immobilien am Anfang im Privatvermögen halten.

Im nächsten Schritt kann man die Immobilie an seine Gesellschaft veräußern. Das sogar steuerfrei. Man sollte immer bedenken, dass die Veräußerung einer Immobilie nach zehn Jahren steuerfrei ist. Eine Gesellschaft ist eine eigene Person, damit kann man seine im Privatvermögen gehaltene Immobilie an das Unternehmen veräußern.

Hier wäre ein Szenario mit einem Ratenkauf denkbar, damit schafft man Kapital steuerfrei und, sofern es dem Fremdvergleich standhält, ohne Problem aus der vermögensverwaltenden Gesellschaft.

Bitcoin GmbH

Es ist jedoch Vorsicht geboten. Der Handel mit Bitcoin, Ethereum, Litecoin oder anderen Kryptowährungen sollte in der vermögensverwaltenden GmbH nicht vorgenommen werden. Das liegt daran, dass Kryptowährungen immaterielle Vermögensgegenstände darstellen.

Sollte man jedoch in der vermögensverwaltenden GmbH mit Kryptowährungen handeln, dann verliert man den Anspruch auf die Steuerbefreiung nach § 9 Nr. 1 GewStG. Die Folge wäre, dass man eine gewerblich tätige GmbH hat und das kann von Nachteil sein. Vor allem auch mit Blick auf die Beiträge zur IHK, hier sollte man wissen, dass die vermögensverwaltende GmbH von den Beiträgen befreit ist.

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Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.

Steuern sparen als Miner! – Die Checkliste!

Viele Miner geben Ihre Einkünfte nicht in der Steuererklärung an. Hierbei handelt es sich dann klar um Steuerhinterziehung, wer es jedoch richtig machen will, der findet hier ein paar Steuertipps damit es legal, aber günstig abläuft!

Steuern sparen als Miner

Miner haben einige Möglichkeiten, wie sie Kosten absetzen können, auf denen sie sonst sitzen bleiben würden. Hier ein kleiner Überblick über die besten Steuertipps für Miner.

Rig und Mining-Power

Um das Mining zu betreiben braucht man eine gute Hardware. Diese Hardware kostet einiges an Geld. Sei es, dass man ASIC oder Antminer kauft, wer mit einem normalen Computer mined, kann auch diesen abschreiben. Wenn also eine überwiegend betriebliche (Mining) Nutzung vorliegt, dann kann man auch den privaten PC oder Gaming PC abschreiben.

Es wird aber nicht jedes Teil einzeln abgeschrieben. Hierfür müssen Sie alle Anschaffungskosten zusammenzählen. Das heißt, jede einzelne Grafikkarte, PSU, Prozessor, Riser usw. muss zu einem Rig / Computer zusammengefasst werden. Das kann dann zusammen abgeschrieben werden.

Die Hardware können Sie über drei Jahre abschreiben (AfA). Sollte der Wert, bestimmter Wirtschaftsgüter, unter 410 € liegen, dann können Sie es auch in einem Jahr abschreiben. Jedoch kann man das bei den aktuellen Preisen eher vergessen.

Strom

Das zweit teuerste  nach der Hardware ist der Strom. Der Strom kann steuerlich abgesetzt werden. Hier sollte man darauf achten, dass man den Strom gesondert aufzeichnet.

Hierfür eignet sich ein günstiges Messgerät, welches Sie einfach in die Steckdose stecken und das ganze einfach automatisieren. Man liest dann ab, wie viel Strom pro Monat auf Kosten des Mining ging und wie viel man Privat verbraucht. Dann kann man den Strom für das Mining steuerlich absetzen.

Miete

Wenn Sie zur Miete wohnen oder eine Lagerhalle mieten sollten, dann können Sie die Miete steuerlich ansetzen. Sie müssen jedoch die Miete aufteilen in den Teil den Sie Privat nutzen und den Teil der betrieblich veranlasst ist. Hier eignet sich die Aufteilung nach Quadratmeter. Sollten Sie zum Beispiel hierfür einen gesonderten Raum haben, dann können Sie diesen Raum steuerlich geltend machen. Der Vorteil ist, dass auch andere Kosten, auf denen Sie sonst sitzen bleiben, steuerlich relevant werden.

Hauskosten

Als Eigenheimbesitzer haben Sie die Möglichkeit, dass Sie Kosten anteilig absetzen können. Das heißt, dass Sie hier auch die Zinsen für das finanzierte Eigenheim ansetzen können. Auch Grundsteuer, Hausverwaltung, Hausmeister und andere Kosten wären dann anteilig absetzbar.

Passen Sie jedoch hier auf, wenn das ganze dann notwendiges Betriebsvermögen wird, dann verlieren Sie die Steuerbefreiung nach § 23 EStG (drei Jahre Selbstnutzung).

Umsatzsteuer

Auch die Umsatzsteuer ist ein relevantes Thema, jedoch hat sich hier der EuGH schon zu Wort gemeldet. Lt. dem EuGH ist der Handel mit Kryptowährungen steuerfrei.

Eine Aussage zum Mining wurde noch nicht abschließend getroffen. Jedoch ergibt sich aus der umsatzsteuerlichen Prüfung, dass das Mining in Deutschland derzeit wie Erträge von Amazon und Google zu behandeln sind. Das heißt, dass die Umsätze nach dem Reverse Charge Verfahren versteuert werden. Aus diesem Umstand ergibt sich, dass der Vorsteuerabzug erhalten bleibt, sofern man im Besitz einer ordnungsgemäßen Rechnung ist.

Gewerbesteuer

Auch wenn, die Gewerbesteuer anfällt, dann müssen Sie diese nicht gleich bezahlen. Sie können die Gewerbesteuer zum einen bei der Einkommensteuer anrechnen lassen und zum anderen zahlen Sie diese erst ab einem Gewerbeertrag von 24.500 €.

KFZ

Denken Sie auch an die KfZ-Kosten. Entweder Sie nutzen ein KfZ rein für das Mining, das kann je nach Größe relevant sein, oder Sie setzen lediglich die 30 Cent je Fahrtkilometer an. Damit bringen Sie auch Ihr Auto steuerlich unter.

Einrichtung

Um es einfach zu machen, alles was Sie fürs Mining kaufen, können Sie irgendwie steuerlich ansetzen. Das fängt bei der Kühlung an, geht über die Schränke oder Rigs und endet beim Büromaterial. Heben Sie die Belege auf und nutzen Sie die Möglichkeiten als Unternehmer sinnvoll. Denken Sie daran, dass Sie als Unternehmer auch Vorteile haben. Es lohnt sich daher nicht, dass Sie Steuern hinter ziehen.

Liebhaberei

Sollten Sie aber mit dem Mining Verluste erzielen und hauptsächlich ein Hobby-Charakter vorliegen, dann sollten Sie aufpassen. Das Finanzamt kann Ihre Verluste auch nicht anerkennen.

Das passiert dann, wenn Sie über einen längeren Zeitraum keine Gewinne erzielen und auch der Totalgewinn nicht absehbar ist. Diese Gefahr der Liebhaberei kann dazu führen, wenn Sie bisher Steuererstattungen hatten, dass Sie diese zurückzahlen müssen.

Steuertipp mit Steuerkniff

Es ist ja so, dass Sie beim Mining im gewerblichen Bereich sind. Sie müssen also die Mining-Leistung und den Ertrag daraus versteuern. Der Ertrag entsteht mit Einbuchung des Coins. Das heißt, wenn Ihnen der Bitcoin oder das Ethereum eingebucht werden und Sie darüber verfügen können, dann ist es eingenommen.

Der kniff liegt dann in einer Formalie die so genannte Entnahme ist das Stichwort. Wenn Sie deutlich und verständlich machen, dass Sie den gewonnenen Coin entnehmen, dann gelten ab diesem Zeitpunkt die Regelungen des § 23 EStG. Das heißt, Sie sind im Privatbereich und können den Coin steuerfrei nach einer Haltedauer von einem Jahr veräußern.

In der Folge bleibt der Ertrag zwar steuerpflichtig, die Wertsteigerung wird aber steuerfrei.

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Steuern sparen als Student! – Die Checkliste!

Steuern sparen als Student – Studenten zählen nicht zur einkommensstärksten Bevölkerungsschicht. Aus diesem Grund sollte man als Student sparen, wo man kann. Das fängt auch bei der Steuern schon an. Für andere Spartipps gibt es bei Finanzgeflüster.

Steuern sparen als Student

Das größte Problem, dass Studenten haben ist, dass Sie keine Einnahmen haben. Aus diesem Grund wird es oft schwierig für Studenten Steuern zu sparen. Weil Sie keine Steuern zahlen.

Um also als Student Steuern zu sparen und Kosten für das Studium abzusetzen muss man also Einnahmen haben. Diese Einnahmen müssen über dem Grundfreibetrag sein. Aber wie kann man Steuern sparen als Student?

Die Einkünfte

Es gibt unterschiedliche Anstellungsmodelle, von denen Studenten profitieren können. Die erste Chance ist, dass man als Mini-Jobber anfängt. Der Vorteil ist, man zahlt nur geringfügig Steuern. Der Nachteil ist aber, dass man seine Kosten für das Studium nicht ansetzen kann.

Mini-Job

Als Mini-Jobber ist man auf 450 € begrenzt. Aber damit muss nicht Schluss sein. Der Gesetzgeber hat entschieden, dass Trinkgelder nicht in die Grenze mit einzubeziehen sind. Das heißt, Trinkgelder zum Beispiel in der Gastronomie können steuerfrei verdient werden.

Ein Trick um noch mehr raus zu holen ist das Smartphone, Tablet oder der Laptop. Wenn der Arbeitgeber die Hardware kauft und womöglich die Gebühren übernimmt, dann kann er das als Sachzuwendung verrechnen. Damit kann man Geld und Steuern sparen. Das ist mit einem Mini-Job möglich.

Sozialversicherungspflichtige

Den größten Vorteil haben voll Sozialversicherungspflichtige. Diese Angestellten können alles von der Steuer absetzen. Da sie Lohnsteuer zahlen, können Sie im Rahmen der Steuererklärung alles als Werbungskosten ansetzen. Einen Überblick finden Sie hier.

Verlustabzug / Verlustvortrag

Der Verlustvortrag ist nur möglich, wenn man schon einmal eine Ausbildung  (Erstausbildung) abgeschlossen hat. Das heißt, wenn man früher eine Berufsausbildung hatte. Das galt bisher auch für die Ausbildung zum Rettungssanitäter und zum Taxifahrer. Jedoch gibt es neue Voraussetzungen für die Ausbildung.

Daher ist der Verlustvortrag nur noch nach einer ordentlichen Ausbildung in einem beruflichen Zweig möglich. Vereinfacht gesagt, Ausbildung dann Studium. Damit kann man die Steuertipps für Arbeitnehmer anwenden. Auf diese Weise kann man Steuern sparen als Student.

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Steuern sparen als Rentner! – Die Checkliste!

Steuern sparen als Rentner – Steuern sparen muss mit dem Alter nicht aufhören. Vor allem bei einer geringen Rente sollten Sie sich darüber Gedanken machen. Jeder Euro zählt schließlich. Dabei können Ihnen Ihre Kinder und Enkel helfen. Wichtig ist, geben Sie eine Steuererklärung ab.

Steuern sparen als Rentner

Seit dem Alterseinkünftegesetz sind immer mehr Rentner steuerpflichtig. Aus diesem Grund sollten Sie eine Steuererklärung abgeben. Tun Sie es nicht, handelt es sich um Steuerhinterziehung.

Aber nur weil Sie steuerpflichtig sind, müssen Sie nicht auch Steuern zahlen. Vor allem dann, wenn Sie noch den ein oder anderen Euro an Steuern sparen können.

Wen trifft es?

Zu aller Erst welche Rentner werden steuerpflichtig? Es trifft die Rentner die mit dem steuerpflichtigen Teil der Rente den Grundfreibetrag übersteigen. Steuerpflichtig sind alle Einkünfte die den Betrag von 8.700 € in 2016 übersteigen. In 2017 ergibt sich eine steuerfreie Grenze aus Grundfreibetrag, Sonderausgabenpauschbetrag und Pauschbetrag für Renteneinkünfte 8.960 €.

Steuerpflichtig ist auch nur der Besteuerungsanteil der Rente. Dieser steigt seit 2005 von 50 % auf 100 % in 2040. Das Ziel war eine einheitliche Besteuerung von Renten und Pensionen.

Die Einzelheiten können Sie nachfolgend lesen.

Besteuerungsanteil für Rentner

Die Rente, die Ihnen ausgezahlt wird ist nicht zu 100 % steuerpflichtig. In 2016 sind 72 % der Rente steuerpflichtig und in 2017 74 % (2018: 76 %). Sie sehen also, je später Sie in Rente gehen, desto mehr wird steuerpflichtig.

Versorgungsfreibetrag

Für Beamte gibt es ein ähnliches Vorgehen. Jedoch kommen Pensionäre in den Genuss des Versorgungsfreibetrags. Dieser beläuft sich in 2016 auf 22,4 % maximal 1.680 € und 504 € über den Zuschlag. In 2017 vermindern sich diese Beträge auf 20,8 % maximal 1.560 € und 468 €. Diese Beträge werden im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes abgeschmolzen.

Damit ergeben sich für 2016 steuerfreie Einnahmen in Höhe von 2.184 € und 2017 2.028 €. Dieser Anteil der Pension bleibt lebenslang steuerfrei.

Altersentlastungsbetrag

Neben dem steuerfreien Teil der Rente und Pension haben Rentner auch noch Anspruch auf den Altersentlastungsbetrag. Dieser beläuft sich in 2016 auf 22,4 % und maximal 1.064 €. Der Entlastungsbetrag wird aber nur steuerpflichtigen gewährt, welche neben der Rente oder Pension noch weitere Einkünfte haben.

Die Einkünfte wären zum Beispiel die aus Kapitalvermögen, Selbstständige Arbeit oder Vermietung.

Webungskostenpauschbetrag

Der Werbungskostenpauschbetrag für Rentner beläuft sich auf 102,00 €. Sollten Sie jedoch höhere Werbungskosten haben, dann können Sie diese steuerlich geltend machen.

Diese Kosten wären zum Beispiel die Kosten für die Online-Steuererklärung von Steuertipps oder smartsteuer. Aber auch die Kosten für den Steuerberater würden hierunter fallen. Weitere Werbungskosten wären aber auch Altlasten aus der Tätigkeit. Das wären zum Beispiel die Zinsen aus dem Studienkredit.

Sonderausgaben

Unter die Kategorie Sonderausgaben fallen Versicherungen und Kirchensteuer. Beachten Sie aber, dass meistens nur die Kranken- und Pflegeversicherung eine Auswirkung hat. Sollten keine Sonderausgaben vorliegen, dann erhalten Sie zumindest den Sonderausgabenpauschbetrag in Höhe von 36 €.

Außergewöhnliche Belastungen

Im Alter wird man immer wieder mal krank. Wenn Sie immer häufiger ein Gast beim Arzt sind und viele Medikamente benötigen, dann sollten Sie die Belege aufheben. Sie können Ihre Krankheitskosten steuerlich geltend machen!

Um eine Wirkung zu erzielen, müssen Sie jedoch erst die zumutbare Belastung überschreiten. Diese beträgt 5 % bis 7 % des Gesamtbetrags der Einkünfte.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Wenn Sie im Haushalt Hilfe benötigen, können Sie diese auch steuerlich geltend machen. Diese Hilfe kann im Rahmen eines haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnis erfolgen. Die Möglichkeit wäre entweder über ein Mini-Job oder ein sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis erfolgen.

Bei einem Mini-Jobber beläuft sich der Abzug auf 20 % maximal 510 €. Sollten Sie eine voll sozialversicherungspflichtige Person anstellen, dann können Sie ebenfalls 20 % aber maximal 4.000 € geltend machen.

Handwerkerleistungen

Für handwerkliche Hilfen im Haushalt können Sie 20 % maximal 1.200 € geltend machen. Der Abzug beschränkt sich auf die Lohnkosten. Die Materialkosten sind als Abzug ausgeschlossen.

Mini-Job

Es müssen nicht immer Steuern gespart werden. Es gibt auch die Möglichkeit zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Dies kann im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses erfolgen (Mini-Job).

Die Einkünfte aus dem Mini-Job müssen nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Das hat zur Folge, dass sich das zu versteuernde Einkommen nicht erhöht. Das liegt daran, dass die Besteuerung pauschal erfolgt.

Kinder und Enkel

Steuern sparen können Sie aber auch mit Ihren Kindern und Enkeln. Die Möglichkeit sollten Sie in Betracht ziehen. Dabei eignet sich die frühzeitige Übertragung von Vermögen. Sollten Sie mehr über das Thema wissen wollen, können Sie hier (Kinder im Steuerrecht) und hier (Erben und Schenken) weiterlesen.

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Steuern sparen als Freiberufler! – Die Checkliste!

Steuern sparen als Freiberufler – Freiberufler sind eine Sonderform der Unternehmer. Sie sind auch bekannt als die Katalogberufe. Diese Katalogberufe zeichnen sich durch einen gewissen Bildungsgrad aber auch durch wissenschaftliche oder künstlerische Fähigkeiten aus.

Steuern sparen als Freiberufler

Die bekanntesten Katalogberufe sind Ärzte, Autoren, Rechtsanwälte und Steuerberater. Bei diesen Berufen steht die Tätigkeit im Vordergrund und nicht das gewerbliche bzw. das Unternehmertum. Selbstständige nach § 18 EStG unterliegen zudem nicht der Gewerbesteuer.

Aber an welcher Stelle können Freiberufler noch Steuern sparen? Im Großen und Ganzen besteht hier Ähnlichkeit zum Gewerbetreibenden / Unternehmer, es gibt jedoch kleine Abweichungen.

Einkommensteuervorauszahlungen

Auch Freiberufler sollten das Thema Liquidität immer im Auge behalten. Aus diesem Grund sollten auch Freiberufler die Einkommensteuervorauszahlungen ständig überwachen und wenn nötig laufend anpassen. Die Anpassungen können beliebig vorgenommen werden. Die Vorauszahlungen sind immer vierteljährlich fällig.

Einnahmenüberschussrechnung

Als Freiberufler kommt man nie in die Pflicht eine Bilanz aufzustellen. Das heißt, Sie können unabhängig der Einnahmen und des Gewinns eine Einnahmenüberschussrechnung einreichen. Der Vorteil dieser Gewinnermittlungsart ist, dass Sie nur versteuern müssen, was Sie auch wirklich erhalten haben.

Bei der so genannten 4 (3) – Rechnung gilt das Zufluss- / Abflussprinzip. Für Sie sind deshalb nur Geldflüsse interessant. Geschriebene Rechnungen hingegen haben keine Auswirkung auf den Gewinn.

Umsatzsteuer

Steuertipp – Sie sollten auch immer den Antrag auf Ist-Besteuerung in der Umsatzsteuer stellen. Auch hier besteht der Vorteil, dass Sie nur Umsatzsteuer abführen müssen, wenn Sie das Geld erhalten haben. Beachten Sie, dass auch Freiberufler die Kleinunternehmerregelung wählen können.

Krankenversicherung

Steuertipp– In den meisten Fällen wirken sich Versicherungen nicht aus, diese sind auf 2.800 € begrenzt sind. Eine Ausnahme stellen gezahlte Krankenversicherungsbeiträge dar. Diese wirken sich immer in voller Höhe aus. Damit Sie also eine steuerliche Wirkung erzielen, sollten Sie folgende Taktik verfolgen.

In Jahren in denen eine hohe Steuerbelastung entsteht, können Sie Krankenversicherungsbeiträge Vorauszahlen. Damit senken Sie die Steuerbelastung. Es ist jedoch Vorsicht geboten. Die Vorauszahlungen dürfen das 2,5-Fache des Jahresbetrags nicht übersteigen. Ansonsten wird die Vorauszahlung steuerlich nicht anerkannt.

Verpflegungsmehraufwendungen

Wenn sie als Freiberufler auswärts unterwegs sind, dann sollten auch Sie die Verpflegungsmehraufwendungen nicht vergessen. Als Freiberufler haben Sie Anspruch auf 12 € ab 8 Stunden Auswärtstätigkeit. Bei Mehrtägigen Reisen haben Sie für An- und Abreisetagen Anspruch auf 12 € und für volle Tage zwischen An- und Abreisetag auf 24 €.

Fahrtkosten

Viele Freiberufler sind froh, wenn Sie Ihr KFZ von der Steuer absetzen können. Das kann von Vorteil sein, muss es aber nicht. Hier sollten Sie immer eine Vergleichsrechnung vornehmen.

An erster Stelle, vergessen Sie das Fahrtenbuch. In der Praxis ist es ein Mythos. Das liegt daran, dass kein Fahrtenbuch ordnungsgemäß ist. Aus diesem Grund bleibt Ihnen entweder die 1 % -Regel oder die Abrechnung mit der Pauschale. Die Pauschale beläuft sich auf 30 Cent und kann bei Reisen je Fahrtkilometer angesetzt werden. Bei Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte nur für die Entfernungskilometer.

Internet und Telefon

Freiberufler leben meistens von Internet und Telefon. Es ist jedoch oft schwierig zwischen dem privaten Anteil der Rechnung und dem beruflichen zu unterscheiden. Aus diesem Grund kann man auch hier pauschalen ansetzen.

In der Praxis hat es sich bewährt, dass 20 % der Rechnungsbeträge maximal jedoch 20 € pro Monat als private Nutzung angesetzt werden können. Dieser Nutzungsanteil kann als Einnahme erfasst werden. Sollte sich nachweislich eine andere Aufteilung ergeben, kann auch diese angesetzt werden.

Arbeitszimmer

Viele Freiberufler arbeiten in der Gründungszeit von Zuhause. Andere haben selbst nach Jahren noch ein gesondertes Büro in den eigenen vier Wänden. Sie können daher auch ebenfalls wie Arbeitnehmer, Unternehmer und Vermieter ein Arbeitszimmer ansetzen.

Sollte ein Arbeitszimmer vorliegen, dann können Sie dieses steuerlich als Betriebsausgaben ansetzen. Die Betriebsausgaben umfassen Mieter, Nebenkosten und sonstige Gebühren. Sollte es sich bei der Wohnung um die eigene handeln, müssen Sie aber aufpassen. Sie können zwar auf der einen Seite alle Kosten anteilig ansetzen. Auf der anderen Seite wird dieser Teil jedoch Betriebsvermögen.

Das hat den Nachteil, dass ein späterer Verkaufserlös steuerpflichtig ist. Die steuerpflichtig liegt auch dann vor, wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist.

Investitionsabzugsbetrag (IAB)

Mit dem Investitionsabzugsbetrag erhalten Sie in Tool, welches es Ihnen ermöglicht Liquidität zu schaffen. Der Vorteil ist, dass Sie diese Liquidität sinnvoll in Anschaffungen für Anlagevermögen umwandeln können.

Die Sonderabschreibung ist bis zu 40 % der geschätzten Anschaffungskosten möglich. Die Anschaffung muss spätestens im folgenden Jahr der Rücklagenbildung wieder abgezogen werden.

Der IAB ist bei Freiberuflern möglich, die einen Gewinn bis zu 100.000 € haben. Der IAB darf auch hier insgesamt 200.000 € nicht übersteigen.

Mittelstands-Sonderabschreibung

Zusätzlich zum IAB haben Sie auch noch die Möglichkeit der Mittelstands-Sonderabschreibung. Die Mittelstands-Sonderabschreibung ist bis zu 20 % der Anschaffungskosten möglich. Sie können die Mittelstands-Sonderabschreibung entweder im Jahr der Anschaffung oder in den folgenden vier Jahren abziehen. Der Anspruch auf die Mittelstands-Sonderabschreibung besteht, wenn Sie Anspruch auf den IAB haben.

Durch die geschickte Kombination von IAB und Mittelstands-Sonderabschreibung haben Sie somit sofort ein Volumen 60 % Sonderabschreibung. Der Nachteil ist, dass Sie langfristig weniger Abschreibung haben.

6c-Rücklage

Gewerbetreibende haben die Möglichkeit der 6b-Rücklage. Für Freiberufler gibt es die 6c-Rücklage. Im Grunde gibt es keine Unterschiede. Der einzige Unterschied ist, dass die 6c-Rücklage nur für Steuerpflichtige möglich ist, die einen Einnahmenüberschussrechnung erstellen. Die 6c-Rücklage kann zu Anwendung kommen, wenn Sie Anlagevermögen wie Grund und Boden, Gebäude oder Beteiligungen verkaufen.

Die Voraussetzungen sind, dass sich das Wirtschaftsgut mindestens sechs Jahre als Anlagevermögen im Betriebsvermögen befindet. Des Weiteren muss es sich im Inland befinden und die Gewinnermittlungsart gemäß § 4 (3) EStG erfolgen.

Der Nachteil ist, dass eine Investition in ein ähnliches Wirtschaftsgut innerhalb von vier Jahren erfolgen muss.

Rücklage für Ersatzbeschaffung

Die Rücklage für Ersatzbeschaffung ist möglich, wenn ein Wirtschaftsgut zerstört wurde oder eine Enteignung erfolgt ist oder angedroht wird.

Abschreibung

Als Freiberufler sollten Sie auch nie Ihr Anlagevermögen vergessen. Vor allem bei kleinen Anschaffungen besteht hier die Möglichkeit, dass Sie erhebliche Steuern sparen können. Damit Sie Steuern sparen als Freiberufler sollten Sie auch die GWG und den Sammelposten im Auge behalten.

Ein GWG liegt dann vor, wenn Sie bewegliches Wirtschaftsgut des Anlagevermögens haben. Dieses muss zusätzlich selbstständig nutzbar sein und im Wert unter 410 € Netto (Kleinunternehmer Brutto). Dann ist eine Sofortabschreibung möglich.

Die Alternative wäre der Sammelposten, wenn die Mehrzahl der Wirtschaftsgüter zwischen 150 € und 1.000 € liegt. Dann erfolgt die Abschreibung über 5 Jahre.

Werbung

Die Werbung ist Ihr bester Freund. Als Freiberufler ist Ihr Name Ihre Marke! Diese sollten Sie fördern und pflegen. Meines Erachtens ist die Werbung, sofern sie sinnvoll ist, die beste Betriebsausgabe. Durch die Werbung mindern Sie den Gewinn, aber schaffen durch Bekanntheit und neue Kunden mehr Umsatz. Langfristig können Sie mit gezielter Werbung über AdWords, Facebook oder Bing den Gewinn am besten steuern.

Steuersatz

Das Ziel sollte aber nicht Steuer gleich Null sein. Sie sollten sich eine gleichmäßige Besteuerung vornehmen. Dadurch schaffen Sie langfristig die beste Situation für sich. Durch die Progression in unserem Steuersystem können auch schon kleine Veränderungen viel ausmachen.

Es ist daher zu empfehlen, Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gleichmäßig zu verteilen. Auf diese Weise haben Sie einen konstanten Cashflow.

Beratung und Planung

Wenn Sie erfolgreich durchstarten wollen, dann sollten Sie immer einen guten Beraterstab um sich haben. Dies betrifft nicht nur steuerliche Aspekte, sondern auch rechtliche und die Finanzierung von Investitionen.

Sie sollten daher in regelmäßigen Abständen Beratungen in Anspruch nehmen. Es sollte dann anhand Ihrer Ziele ein Plan entwickelt werden, wie Sie das beste erreichen. Diese Ziele sollten betriebswirtschaftlich, rechtlich und steuerlich optimal sein.

Es sollten Steuern immer als unvermeidbarer Kostenfaktor berücksichtigt werden. Es geht nicht immer darum Steuern zu sparen. Auch sinnvolle Investitionen sind entscheidend. Denn nur wer Gewinne erzielt muss auch Steuern zahlen. Wer keine Gewinne erzielt kann auch keine Steuern sparen. Zwangsläufig endet das irgendwann in der Insolvenz.

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Steuern mit Kopf

Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.

Steuern sparen als Vermieter! – Die Checkliste!

Steuern sparen als Vermieter – Als Vermieter sollte man immer bedenken, dass die Einkünfte einkommensteuerpflichtig sind. Aus diesem Grund muss man sich auch hier Gedanken mache, wie können Sie als Vermieter Steuern sparen? Aber auch, wie können Sie durch Vermietung gezielt Ihre Steuerlast minimieren.

Steuern sparen als Vermieter

Vermietung ist meist ein starres aber auch konstantes passives Einkommen. Das heißt, dass Sie im Normalfall bis auf wenige Mieterwechsel, Renovierungen und kleinere Verpflichtungen nichts mit dem Objekt zu tun haben. Also wie können Sie dann bei der Vermietung Steuern sparen?

Es funktioniert genauso wie auch bei anderen Einkunftsarten. Das heißt, durch Struktur, Planung und an alle Abzüge denken. Doch welche Abzüge gibt es eigentlich?

Fahrkosten

Wie bei allen anderen Einkunftsarten können Sie auch hier durch die Fahrtkosten Steuern sparen. Diese Fahrtkosten können mit 30 Cent je Kilometer angesetzt werden. Typische Fahrten sind bei einer Vermietung zum Beispiel die Fahrt zur Hauptversammlung, die Besichtigung der Immobilie oder auch beim Wechsel des Mieters. Das heißt jede Fahrt die Sie im Sinne der Vermietung ausführen kann mit 30 Cent je Kilometer angesetzt werden.

Beachten Sie aber, dass Fahrten bei der Besichtigung zum Kauf nicht als Werbungskosten abgezogen werden können, sondern zu den Anschaffungskosten zählen. Das heißt, diese müssen über die Laufzeit von 50 Jahren abgeschrieben werden.

Tipp: Rechtlich steht es Ihnen zu, dass Sie einmal pro Jahr die Immobilie besichtigen dürfen. Damit Sie sich über den Zustand der Wohnung oder des Hauses einen Überblick verschaffen können.

Bankgebühren

Viele Vermieter haben für ihre Immobilie ein gesondertes Bankkonto. Aus diesem Grund können Sie die Kontoführungsgebühren die für dieses Konto anfallen uneingeschränkt als Werbungskosten abgezogen werden.

Des Weiteren können die Schuldzinsen, die Sie für die Finanzierung des Objekts zahlen, als Werbungskosten abgezogen werden. Über die Finanzierung der Immobilie hat man Steuersparpotenzial. Die Schuldzinsen werden im besten Fall samt Tilgung durch den Mieter getragen.

Arbeitszimmer

Wenn Sie für Ihre Immobilien ein gesondertes Zimmer zur Aufbewahrung der Unterlagen oder zur Erledigung der Tätigkeit benötigen, dann können Sie diese Kosten als Werbungskosten absetzen. Es ist jedoch nicht jedem möglich. Die Finanzverwaltung akzeptiert dies meist nur, wenn mehrere Immobilien verwaltet werden. Eine bestimmte Anzahl gibt es nicht.

Zum Arbeitszimmer gehören neben der Miete und den Nebenkosten auch die Einrichtung des Zimmers. Wenn Sie in der eigenen Wohnung wohnen, dann können Sie alle laufenden Kosten anteilig absetzen. Das heißt, es wären Grundsteuer, Abwasser, Strom, Versicherung und Zinsen als Werbungskosten abziehbar.

66 % Regel Vermietung an Nahe Angehörige

Die wohl wichtigste Regel bei der Vermietung ist die 66 % Regel. Diese Regel sieht vor, dass die Miete mindestens 66 % der ortsüblichen entsprechen muss. Sollte das nicht der Fall sein, wird das Finanzamt die Werbungskosten entsprechend kürzen. Das kann teuer werden. Stellen Sie sich vor, dass Sie von allen Werbungskosten nur noch 50 % abziehen können und die restlichen 50 % selbst bezahlen müssen.

Beachten Sie, dass 66,01 % mehr als 66 % ist. Das ergibt sich aus dem Gesetzestext.

sonstige Anschaffungen

Zu den Werbungskosten zählen auch die Anschaffungen die Sie im Rahmen der Vermietungen haben. Das heißt die Anschaffung eines Laptops, eines Schreibtisches oder eines Smartphone. Diese Liste kann noch erweitert werden und ist grundsätzlich nicht begrenzt.

Diese Anschaffungen werden über eine bestimmte Laufzeit abgeschrieben. Sollte es sich um geringwertige Wirtschaftsgüter handeln, können diese sofort abgeschrieben werden.

Laufende Kosten

Zu den laufenden Kosten zählen die Grundsteuer, Versicherung, Abwasser usw. Das heißt, dass Sie alle Aufwendungen absetzen können. Ebenfalls die Aufwendungen die Sie über die Nebenkostenabrechnung in Rechnung stellen. Das ist möglich, soweit Sie diese vorher als Einnahmen erfasst haben.

Beachten Sie, dass auch Sie das Büromaterial und die Telefonrechnung ansetzen können. In diesem Fall ist auch eine pauschale von je bis zu 120 € möglich.

Zinsen

SteuertippWenn Sie eine Immobilie finanzieren und gleichzeitig noch die Steuerbelastung drücken wollen, sollten Sie Zinsen Vorauszahlen. Das ist über Damnum bzw. Disagio möglich. Sie zahlen hierdurch Zinsen für ein Darlehen voraus.

Jedoch sollten Sie aufpassen. Die Vorauszahlung darf den Zeitraum von fünf Jahren nicht überschreiten. Des Weiteren müssen die Vorausbezahlten Zinsen angemessen sein. Ansonsten droht eine Verteilung auf die einzelnen Jahre.

Plausibel?

Bedenken Sie aber, dass Sie auch hier die Strategie der Problemvermeidung nutzen sollten. Werbungskosten können nur soweit und solange uneingeschränkt bzw. ohne Nachfrage abgezogen werden, wenn diese plausibel sind.

Vor allem bei übermäßigem Abzug von Pauschalen werden Sie Probleme bekommen. Diese Probleme wirken sich dann aber in Zukunft auf Ihre gesamte Steuererklärung aus. Das heißt, dass Sie nur Werbungskosten und Pauschalen ansetzen dürfen, welche wirklich entstanden sind.

Sonstige Anträge / Hinweise

Vergessen Sie niemals die Abschreibung. Diese wirkt sich in der privaten Einkommensteuererklärung mit 2 % aus. In früheren Jahren kann es zu einer Abweichenden Abschreibung kommen.

Auch für Vermieter gilt es die richtigen Anträge zu stellen. Diese können Sie wie ein Arbeitnehmer oder Unternehmer nutzen.

Beachten Sie auch die Sondervorschriften für Denkmalgeschützte Objekte und die Steuerfreiheit bei Verkauf nach 10 Jahren.

Auf diese Weise können Sie als Vermieter bei der Einkommensteuererklärung erheblich Steuern sparen.

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Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.

Checkliste für die Steuererklärung 2016

Die Checkliste für die Steuererklärung zeigt welche Unterlagen Sie für die Steuererklärung benötigen. Aber auch, welche Anlagen Sie bereit halten sollten. Die nachfolgenden Nachweise werden von Ihnen nur noch bedingt benötigt, aber Sie sollten sie in Griffweite haben.

Checkliste für die Steuererklärung

Dieser Eintrag behandelt die Frage „Welche Unterlagen brauche ich für die Steuererklärung“? Egal ob für die Steuererklärung 2012. 2013, 2014, 2015 oder 2016. Die Unterlagen die man braucht bleiben dieselben. Daher ein kleiner Überblick über die gängigsten Nachweise.

Mantelbogen

Der Mantelbogen oder auch bekannt als ESt1A ist das Adressfeld. Hier werden die Grundsätzlichen persönlichen Verhältnisse abgefragt. Das beginnt bei Namen, Adresse geht über die Kirchensteuer und behandelt auch die Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und die Handwerkerleistungen. Auf Seite 1 werden meist keine Nachweise benötigt, da sich diese Daten meist nicht häufig ändern.

Sonderausgaben

Sie benötigen für die Sonderausgaben meistens nicht viele Belege. Die gezahlte oder erstattete Kirchensteuer wird zum Beispiel übermittelt. Sie sollten aber die Daten immer abgleichen. Interessanter sind bei den Sonderausgaben die Spenden. Hier gilt eine Nichtbeanstandungsgrenze von etwa 150 €. Erst darüber müssen Belege für Spenden eingereicht werden. Eine Abweichung kann jedoch stattfinden, wenn das Verhältnis Spenden zu Einkommen nicht passt.

Weitere Sonderausgaben wären Schulgeld, Kinderbetreuungskosten und andere Sonderausgaben. Sie sollten einen Nachweis über Zahlung und Zahlungszeitpunkt mitschicken. Hierfür reicht ein Kontoauszug aus. Ebenfalls unter die Sonderausgaben fallen die Ausgaben für die Altersversorgung.

Haushaltsnahe Dienstleistung und Handwerker

Sie sollten jeden Beleg zu den Haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen einreichen. Das heißt Rechnungen der Handwerker, die Nebenkostenabrechnung und Verträge mit Dienstleistern. Sie sollte nicht vergessen, dass Sie auch die Kosten für den Gärtner und den Dienst für das Schneeräumen absetzen können.

Die Handwerkerleistungen wirken sich aber nur durch die Arbeitszeit aus. Das Material hat bei der Einkommensteuer keine Auswirkung. Der Abzug ist auf 20 % maximal 1.200 € begrenzt.

außergewöhnliche Belastungen

Bei den außergewöhnlichen Belastungen müssen Sie zuerst die zumutbare Belastung überschreiten. Erst ab diesem Zeitpunkt wirken sich Krankheitskosten aus. Bei den Krankheitskosten müssen Sie immer die Belege mit einreichen. Das heißt, hier muss jeder einzelne Zettel der Apotheke mitgeschickt werden.

Bei den außergewöhnlichen Belastungen wirken sich also Medikamente, die Kosten für eine Brille und Kontaktlinsen aus. Nicht unter den Abzug fallen die Kosten die von einer Krankenkasse erstattet wurden. Das heißt nur die Selbstbeteiligung wirkt sich aus.

Ein gesonderter Nachweis empfiehlt sich auch für die auswärtige Unterbringung eines Kindes. Hier sollte sowohl der Nachweis über die Ausbildung als auch die Unterbringung eingereicht werden.

Sollten Sie, Ihr Partner oder Ihr Kind eine Behinderung haben, dann wäre ebenfalls der Behindertenausweis mit einzureichen. Der Abzug beträgt von 310 € bis 1.420 €. In schweren Fällen bis zu 3.700 €.

Vorsorgeaufwendungen

Die Vorsorgeaufwendungen sind das Spielfeld der Versicherungen. Ein Argument im Verkauf ist das Steuern sparen mit Versicherungen. Das ist in den meisten Fällen völliger Humbug. Die Sonderausgaben sind beschränkt auf 1.900 € bzw. 2.800 €. In den häufigsten Fällen wirken sich nur Krankenversicherung und Pflegeversicherung aus. Der Rest bleibt unberücksichtigt.

Sollte es sich doch auswirken, benötigen Sie die Bescheinigungen der jeweiligen Versicherungen. Das wären dann Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Haftpflichtversicherung, Rentenversicherung. Sie können Vollkasko, Hausrats- und Rechtsschutzversicherung meistens nicht geltend machen.

Anlage Kind – Kinder und Familie

Die Anlage Kind sollten Sie immer sehr sorgsam und bedacht ausfüllen. Hier versteckt sich Steuersparpotenzial. Um hier zu sparen, sollten Sie jede Zeile genau lesen.

Die gängigsten Belege betreffen das Kindergeld oder bestimmte Zuschüsse. Aber auch im Falle des Unterhalts sollten die Zahlungen nachgewiesen werden. Dies gilt für Kinderbetreuungskosten und Schulgeld. Schicken Sie immer eine Aufstellung der Ausgaben mit. Damit können Sie unnötige Nachfragen verhindern. Sie können so gewährleisten, dass nicht abziehbare Kosten wie Verpflegung und Unterkunft angesetzt werden. Mehr Tipps zu Kindern finden Sie hier (Steuern sparen als Familie) oder auch hier (Kinder im Steuerrecht).

Gewerbe und Selbstständige

Für die gewerbliche Tätigkeit oder die Selbstständigkeit benötigen Sie meist keine Unterlagen. Sie benötigen aber die Anlage EÜR. Manchmal müssen Sie auch eine gesonderte Gewinnermittlung nachreichen. Eine Bilanz muss hingegen immer mit eingereicht werden. In Zukunft müssen Sie diese elektronisch übermitteln.

Anlage N – Lohn und Gehalt

Damit Ihre Erstattung stimmt, wird von Ihnen die Lohnsteuerbescheinigung benötigt. Auf der Lohnsteuerbescheinigung finden sich alle wichtigen Informationen zur Lohnsteuer.

Auch wenn ab 2017 die Belege nicht mehr benötigt werden, sollte man sie trotzdem immer mitschicken. Der Vorteil ist, dass man Nachfragen vermeidet. Jede Nachfrage kostet Zeit und nervt den Finanzbeamten. Wenn man mit der Steuererklärung alle Werbungskosten und Belege einreicht, dann stimmt das Gesamtbild. Steuern sparen als Arbeitnehmer, hier geht es weiter!

Arbeitszimmer

Wenn Sie über ein Arbeitszimmer verfügen, dann sollten Sie alle Ausgaben notieren. Das Finanzamt verlangt hier regelmäßig alle Daten. Wichtig sind Grundriss der Wohnung, Mietvertrag und Nebenkostenabrechnungen. Nur so können Sie Rückfragen vermeiden.

Anlage KAP – Kapitalerträge

Für die Kapitalerträge benötigen Sie lediglich den Nachweis der Bank, dass Kapitalertragsteuer einbehalten wurde. Diese Information erhalten Sie über die Steuerbescheinigung. Nur so können Sie die Kapitalertragsteuer anrechnen lassen. In den meisten Fällen müssen Sie dies aber beantragen. Viele Broker und Banken schicken diese nicht mehr freiwillig an Sie.

Sollten Sie Kapitalerträge ohne Steuereinbehalt haben, reicht im Normalfall die Höhe aus. Nur in besonderen Fällen werden Darlehensverträge oder besondere Aufstellungen gefordert. Das kann vorkommen, wenn Sie Darlehen an nahe Angehörige vergeben.

Anlage V – Vermietung und Verpachtung

Für die Vermietung gibt es unzählige Belege. Sollten Sie Vermieter sein, dann empfiehlt es sich jeden Beleg aufzuheben. Darunter fallen auch Kleinstbeträge. Des Weiteren sollten Sie selbst Nachweise führen.

Die gängigsten Belege sind aber Notarverträge, Mietverträge und Darlehensverträge. Häufig angefordert wird der Nachweis über Schuldzinsen. Sie sollten aber auch Reparaturkosten mit einreichen. Steuern sparen als Vermieter, hier geht es weiter.

Vorsicht: Es gilt jedoch vorsichtig zu sein. Nicht jede Renovierung und Reparatur kann sofort als Werbungskosten abgezogen werden. Sollten Sie innerhalb von drei Jahren 15 % der Anschaffungskosten überschreiten, kann es teuer werden. Die Kosten würden dann als nachträgliche Anschaffungskosten erfasst werden. Das heißt, dass die Abschreibung über 50 Jahre erfolgt. Anstatt des vollen Abzugs erhalten Sie nur 2 %.

Anlage R – Renten

Hier reicht im Normalfall der Rentenbescheid aus. Diesen erhalten Sie jährlich mit den jeweiligen Erhöhungen. Sie müssen den Rentenbescheid nicht mehr einreichen, da die Daten ebenfalls übermittelt werden. Sollten Sie erhebliche Werbungskosten haben, dann sollten Sie diese Belege auch mit einreichen. Der Freibetrag beträgt bei Renten aktuell 102,00 €.

Sonstige Belege

Es gibt natürlich je nach Sonderfall weitere Belege. Diese treten aber nicht so häufig auf. Um es einfach zu Handhaben sollten Sie alle Belege mit größeren Beträgen einreichen. Vor allem bei Urkunden von Notar oder Ämtern sind wichtig. Diese Dokumente gelten als Bestätigung.

Es kann aber auch immer wieder vorkommen, dass Belege angefordert oder nicht angefordert werden. In manchen Fällen reicht eine Steuererklärung ohne Belege und Nachweise aus. In anderen Fällen will der Finanzbeamte jeden einzelnen Beleg haben. Die oben genannte Liste ist pauschal und basiert auf der persönlichen praktischen Erfahrung.

Die einfachste Methode ist, dass Sie die Belege alle sammeln. Diese Belege können Sie dann dem Steuerberater übergeben. Der Steuerberater kann dann die nötigen Belege herausfiltern.

Weitergehende Checklisten finden Sie auf meiner Homepage für Arbeitnehmer, Mieter, Unternehmer, Familie und Vermieter. Mein Beitrag über die richtige Abgabe der Steuererklärung kann für Sie auch interessant sein.

Wenn Sie schnell berechnen wollen, ob sich die Abgabe der Steuererklärung lohnt, eignet sich der Schnellrechner von smartsteuer.

AUFBEWAHRUNG:

Grundsätzlich besteht für private Unterlagen eine Aufbewahrungsfrist von 2 Jahren. Aufgrund der steuerlichen Eigenheiten empfehlen ich meinen Mandanten Unterlagen mindestens 13 Jahre aufzubewahren. Denken Sie daran in den meisten Fällen sind Sie in der Nachweispflicht.

Das gilt auch bei eventueller oder vorgeworfener Steuerhinterziehung. Aber alles was Sie nachweisen können, kann Ihnen nicht schaden.

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Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.

Steuern sparen aber wie?

Steuern sparen aber wie? –  Neben den richtigen Tipps für die Erklärung, sollte man sich auch Gedanken über die Art der Abgabe machen. Es stellt sich dadurch immer die Frage mit oder ohne Steuerberater?

Steuern sparen aber wie?

Es gibt heutzutage einige Möglichkeiten die Steuererklärung beim Finanzamt abzugeben. Zum einen gibt es die Möglichkeit über Elster oder über eine externe Software. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Steuererklärung über einen Steuerberater anfertigen zu lassen. Doch welche Vorteile und Nachteile bietet der Steuerberater oder Elster?

Steuererklärung (offline)

Früher war man gezwungen die Steuererklärung per Hand abzugeben. Heute ist das zwar nicht mehr notwendig, aber teilweise noch möglich. Einige Finanzbeamte bestehen aber auf die Übermittlung per Elster, davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen.

Wer will, kann auch heute noch die Steuererklärung per Hand ausfüllen und per Post an das Finanzamt schicken. Der Vorteil ist, dass die Formulare kostenlos von der Homepage des Finanzamts heruntergeladen werden können. Die letzten beiden Jahre können auch beim Finanzamt vor Ort abgeholt werden. Das heißt, dass keine Kosten anfallen. Der Nachteil ist aber, dass keine Hilfestellung vorhanden ist. Man ist also gezwungen sich selbst in das Thema einzulesen. Eine kleine Hilfestellung finden sie hier. Aber auch der KONZ ist eine Möglichkeit hier einfach Steuern zu sparen.

Steuererklärung (Elster)

Von Seiten des Finanzamtes gibt es auch die Möglichkeit die Steuererklärung per Elster einzureichen. Der Vorteil ist, dass es kostenlos ist. Die Unterlagen werden Online an das Finanzamt übermittelt. Damit spart man sich den Papieraufwand. Nur in seltenen Fällen fordert das Finanzamt noch Belege an. Es muss jedoch eine unterschriebene Erklärung an das Finanzamt geschickt werden.

Der Nachteil an Elster ist, dass es keine Steuertipps gibt. Diese Steuertipps können oft mehr Geld Wert sein als die kostenlose Steuererklärung. Im Durchschnitt holt ein Steuerberater bzw. eine Steuersoftware 400 € mehr aus der Steuererklärung als Sie selbst. Das hat das Statistische Bundesamt für die vergangenen Jahre nachgewiesen.

Der Kostenpunkt liegt hier bei 0,00 €.

Steuererklärung (Software)

Wenn man etwas mehr Steuern sparen will, dann sollte man die Steuererklärung mit einer Software erledigen. Die Unterschiede liegen zum einen darin, ob man die Steuersoftware herunterlädt oder ob die Steuererklärung online ausgefüllt werden kann. Es kann aber auch Unterschiede innerhalb der Programme geben.

Zum sofort Starten eignen sich smartsteuer oder Steuertipps, hier kann man die Steuererklärung sofort online ausfüllen und übermitteln. Der Vorteil ist, dass man auch den ein oder anderen Steuertipp erhält. Die Preise für eine Steuererklärung fangen je nach Software bei 30 € (WISO) an.

Unten finden Sie den Schnellrechner von smartsteuer. Mit dem Schnellrechner können Sie schnell und einfach ausrechnen, ob sich die Abgabe lohnt. Als Arbeitnehmer trifft dies oftmals zu, da man Werbungskosten erst nachträglich geltend machen kann.

Kostenpunkt ca. 30,00 €.

Steuererklärung (Steuerberater)

Hier scheiden sich die Geister. Viele raten eine Software zu verwenden. Aber es lohnt sich nicht immer. In einigen Fällen sollte man den Steuerberater aufsuchen. Am besten arbeitet man mit dem Steuerberater, wenn man alle zwei bis vier Jahre einen Steuerberater aufsucht.

Der Steuerberater muss nicht unbedingt die „teuerste“ Lösung sein. Wie auch oben schon erwähnt, kann der Steuerberater besonders auf die persönlichen Verhältnisse eingehen. Diese Möglichkeit hat die Software nicht. Auf diese Weise kann der Steuerberater noch den einen oder anderen Euro mehr heraus holen.

Diese Mehrausgaben können sich aber lohnen, da die Kosten für den Steuerberater als Werbungskosten angesetzt werden. Was sich preislich nur selten lohnt, ist der Lohnsteuerhilfeverein. Man hat hier nur eingeschränkte Möglichkeiten, da diese nicht so umfangreich beraten und beraten dürfen wie ein Steuerberater. Das sollte man immer bedenken.

Kostenpunkt für den Steuerberater nach der Steuerberater-vergütungsverordnung ab 150 €.

Zu raten ist daher die Steuererklärung über eine Software wie smartsteuer oder Steuertipps zu machen und alle zwei bis vier Jahre einen örtlichen Steuerberater aufzusuchen. Das Beratungsgespräch ist günstiger und eignet sich die nächsten Etappen der Lebensplanung abzustecken. Denken Sie immer daran, ein Steuerberater hilft Ihnen sparen. Das kann bei der Familiengründung, Unternehmensgründung oder beim Hausbau sein.

Auf die Frage „Steuern sparen aber wie?“ gibt es noch die Möglichkeit sich hier weiter zu klicken.

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Steuern sparen als Unternehmer! – Die Checkliste!

Steuern sparen als Unternehmer gehört in Deutschland zum guten Ton! Es wird den Unternehmern nachgesagt, dass sie leichter Steuern sparen können als andere. Diese Vorstellung ist nur teilweise korrekt. Es gibt ähnliche Steuertricks wie für Arbeitnehmer. Unternehmer haben aber an mancher Stelle ein anderes und teilweise höheres Sparpotenzial. Man muss es nur nutzen!

Mit dem nachfolgenden Steuerleitfaden können Sie noch den ein oder anderen Euro sparen. Wie kann man also  Steuern sparen als Unternehmer?

Steuern sparen als Unternehmer

Einkommensteuervorauszahlungen

An Erster Stelle geht es aber nicht um Steuern sparen. Oft reicht die Schaffung von Liquidität. Unternehmer haben hier mehr Möglichkeiten als Arbeitnehmer. Während ein Arbeitnehmer das enge Korsett des Lohnsteuerermäßigungsantrags hat. Kann der Unternehmer relativ frei über die Vorauszahlungen entscheiden. Dies ermöglicht dem Unternehmer einen Liquiditätsvorteil.

Dieser Vorteil sollte jährlich ausgeschöpft werden, eventuell auch vierteljährlich. Diese Chance sollte auch gegenüber der Krankenkasse genutzt werden. Es sollte aber bedacht werden, dass es dann zu höheren Nachzahlungen bei der Einkommensteuer kommen kann.

Verpflegungsmehraufwendungen

Im hektischen Alltagsgeschäft vergessen Unternehmer, dass auch sie Anspruch auf Verpflegungsmehraufwendungen haben. Unternehmer haben ab 8 Stunden Auswärtstätigkeit die Möglichkeit pauschal 12 € als Betriebsausgaben anzusetzen. Ebenso bei An- und Abreisetagen besteht Anspruch auf 12 €. Bei Mehrtägigen Reisen erhalten Unternehmer Anspruch auf 24 € je vollem Kalendertag.

Fahrtkosten

Nicht immer ist es günstiger das KFZ im Betriebsvermögen zu haben. Daher sollte auch ein Unternehmer daran denken, dass er 30 Cent je Kilometer ansetzen kann. Es gelten dieselben Regeln wie für Arbeitnehmer. Das heißt für Fahrten Wohnung erste Betriebsstätte je Entfernungskilometer. Für Fahrten zu Kunden und anderen Terminen je Fahrtkilometer. Diese Pauschale ist in den meisten Fällen günstiger als das Fahrtenbuch oder die 1 % Regel.

Internet und Telefon

In der heutigen Zeit braucht jeder Unternehmer ein Telefon und einen Internet-Anschluss. Diese Kosten können bzw. müssen Sie teilweise pauschal ansetzen, da auch eine private Nutzung nicht ausgeschlossen werden kann. Wenn also eine private Nutzung vorliegt, dann können pro Internetanschluss und Telefon 10 € pro Monat angesetzt werden.

Wenn die Kosten weit höher liegen können bis zu 80 % der Gesamtkosten als Betriebsausgaben angesetzt werden. Eine andere Aufteilung kann im Einzelfall vorkommen. Die restlichen 20 % sind als private Nutzung wieder als Einnahme zu erfassen.

Arbeitszimmer

Nicht nur ein Arbeitnehmer kann ein Arbeitszimmer nutzen. Auch Unternehmer können neben der Betriebsstätte ein Heimarbeitszimmer ansetzen. Hierfür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Wenn diese erfüllt sind, können Unternehmer Miete, Nebenkosten und andere Aufwendungen angesetzt werden.

Eine Voraussetzung ist die Notwendigkeit und die klare Abgrenzung vom Wohnbereich. Entweder durch ein separates Zimmer oder eine Arbeitsecke.

Hierzu zählen auch Gebühren für Parkplätze und Aufwendungen Möbel. Aber Achtung sollte das Haus oder die Wohnung im Eigentum stehen, kann es notwendiges Betriebsvermögen werden. Das heißt, dass steuerliche Ersparnisse bei Veräußerung nicht greifen. Das wäre schädlich für Steuersparende Maßnahmen.

Investitionsabzugsbetrag (IAB)

Der Investitionsabzugsbetrag ist das Steuerspartool für Unternehmer. Es bietet die Möglichkeit erhebliche Liquidität für Anschaffungen zu generieren. Diese Anschaffungen beschränken sich beim IAB aber rein auf bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens.

Die Sonderabschreibung ist bis zu 40 % der geschätzten Anschaffungskosten möglich. Die Anschaffung muss spätestens im folgenden Jahr der Rücklagenbildung wieder abgezogen werden.

Der IAB ist für Unternehmer möglich, deren Betriebsvermögen 235.000 € nicht übersteigt und bei Selbstständigen bis zu einem Gewinn von 100.000 €. Der IAB darf insgesamt 200.000 € nicht übersteigen.

Mittelstands-Sonderabschreibung

Die Mittelstands-Sonderabschreibung ist bis zu 20 % der Anschaffungskosten möglich. Sie kann im Jahr der Anschaffung oder in den vier folgenden Jahren abgezogen werden. Die Sonderabschreibung ist möglich, wenn die Voraussetzungen des Investitionsabzugsbetrags erfüllt sind.

Eine Kombination der Mittelstands-Sonderabschreibung und dem Investitionsabzugsbetrag führt bei Anschaffung zu einer Minderung der Anschaffungskosten von 60 %. Das hat in der Folge Auswirkungen auf die Abschreibung.

6b-Rücklage / 6c-Rücklage

Für Unternehmer die über Grundvermögen im Betriebsvermögen verfügen, kann die 6b-Rücklage sinnvoll sein. Die 6b-Rücklage können Sie anwenden, wenn Sie Grundvermögen, Gebäude oder Beteiligungen verkaufen wollen.

Die Voraussetzungen sind, dass sich das Wirtschaftsgut mindestens sechs Jahre als Anlagevermögen im Betriebsvermögen befindet. Des Weiteren muss es sich im Inland befinden und die Gewinnermittlungsart gemäß § 4 (1) EStG erfolgen.

Der Nachteil ist, dass eine Investition in ein ähnliches Wirtschaftsgut innerhalb von vier Jahren erfolgen muss.

Rücklage für Ersatzbeschaffung

Neben der 6b-Rücklage gibt es auch die Rücklage für Ersatzbeschaffung. Diese Rücklage ist möglich, sobald ein Wirtschaftsgut zerstört oder enteignet wurde. Die Voraussetzung ist, dass die Ersatzbeschaffung aufgrund von höherer Gewalt oder eines behördlichen Eingriffs erfolgt. Auch die Vermeidung des Eingriffs reicht aus.

Rückstellungen

Bei der Aufstellung einer Bilanz sollten Sie auch nie die Rückstellungen vergessen. Diese können zum Beispiel für  Garantien, Kulanz oder die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen sein. Auch die Rückstellung für die Erstellung der Jahresabschluss und wegen Rechtsstreitigkeiten fallen darunter.

Bewertung

Sie sollten auch immer bedenken, dass bei der Bewertung von Umlaufvermögen Spielraum besteht. Es kann für Sie aber nicht immer sinnvoll sein, dass Sie das steuerlich beste Bewertungsverfahren wählen. In manchen Fällen haben auch andere Institute Interesse an der Bilanz. Hier wäre ist unter anderem die Bank zu nennen.

Abschreibung

Neben IAB und Mittelstands-Sonderabschreibung gibt es noch andere Wahlrechte. Diese können entweder der Sammelposten oder das GWG sein. Die Wahl kann jährlich erneut getroffen werden. Die Grenzen sind bis 150 € Sofortabzug. Zwischen 150 € und 410 € besteht das Wahlrecht als GWG. Bei Anschaffungen zwischen 150 € und 1.000 € ist der Sammelposten möglich. Der Sammelposten wird über fünf Jahre abgeschrieben.

Das Wahlrecht sollte zu Gunsten des Sammelpostens ausfallen, wenn mehr Wirtschaftsgüter zwischen 150 € und 1.000 € liegen. Diese zudem einer längeren Abschreibung als fünf Jahre unterliegen.

Werbung

Für die meisten hat Werbung das Ziel den Umsatz und Gewinn zu steigern. Man sollte aber gezielte Werbemaßnahmen nutzen, um Steuern zu sparen. Langfristig lassen sich Steuern am besten sparen, wenn man damit Gewinne erzielt. Dies lässt sich über gezielte Kampagnen wie AdWords, Facebook oder Bing gut steuern.

Der Umsatz steigt zwar und damit die Kundenbasis. Mit dieser Methoden können Sie Ihren steuerpflichtigen Gewinn sinnvoll drücken. In meinen Augen die sinnvollste Steuersparmaßnahme.

Familie anstellen

Vor allem in Familienunternehmern helfen meistens alle mit. Diese Hilfeleistung in der Familie sollten Sie auch honorieren. Die günstigste Lösung für alle beteiligten ist meistens der Mini-Job. Die aktuelle Grenze liegt bei 450 €.

Bei Ehegatten hat es die Auswirkung, dass das Gehalt in voller Höhe eine Betriebsausgabe darstellt. Das Gehalt des Partners wird dann pauschal besteuert. Es fließt jedoch nicht mehr in der zu versteuernde Einkommen mit ein. Der Mini-Job ist vor allem für Sie als Familienunternehmern die günstigere Lösung.

Sie sollten sich jedoch die Thematik der Rentenversicherung genau überlegen. Die Befreiung von der Rentenversicherung ist nicht immer sinnvoll. Vor allem bei Frauen (Mütter) fehlen in späteren Jahren oft Beitragsjahre.

Bei der Anstellung von Angehörigen müssen Sie auch den Mindestlohn von 8,84 € ab dem Jahre 2017 beachten. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Mini-Job-Zentrale.

Steuersatz

Es ist nicht immer sinnvoll den Gewinn auf Null zu drücken. Es reicht oft aus, dass man durch gezielte Verschiebungen von Investitionen und Einnahmen, den Steuersatz beeinflusst. Auf Grund der variablen Steuerbelastung von 0 % bis 45 % kann sich hieraus ein Steuervorteil ergeben. Auf diese Weise lassen sich Steuern sparen als Unternehmer. Der Arbeitnehmer hingegen erhält meist sein fixes Einkommen.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer darf zwar die Betriebsausgaben nicht mehr mindern. Es erfolgt jedoch eine Anrechnung auf die Einkommensteuer. Diese erfolgt bis zum 3,8-fachen des Gewerbesteuermessbetrags.

GmbH gründen?

In manchen Fällen lohnt sich auch die Gründung einer GmbH. Bevor Sie diesen Schritt gehen, sollten Sie sich aber über die Folgen Gedanken machen. Die GmbH kann sich ab einer Steuerbelastung von ca. 30 % lohnen. Sie müssen jedoch das Geld langfristig im Unternehmen lassen und die Gewinne nicht ausschütten.

Sollte das Geld nicht langfristig im Unternehmen bleiben, liegt die Steuerbelastung über der persönlichen Steuerbelastung. Die Mehrbelastung beläuft sich dann auf ca. 4 %. Sollte es richtig gemacht werden, liegt die Entlastung bei ca. 20 %.

Mein Buchtipp an dieser Stelle ist Steuern steuern.

Krankenversicherung

Als Unternehmer zahlen Sie Ihre Krankenversicherung das ganze Jahr selbst. Die Krankenversicherung kann steuerlich in voller Höhe geltend gemacht werden. Aus diesem Grund sollten Sie das nutzen.

Wenn Sie erkennen, dass Sie eine hohe Steuerbelastung erwarten und gleichzeitig Liquidität haben. Dann sollten Sie die Beiträge Vorauszahlen. Damit senken Sie Steuerbelastung. Die Vorauszahlung sollte aber das 2,5-Fache des Jahresbetrags nicht überschreiten. Ansonsten wird die Vorauszahlung steuerlich nicht anerkannt.

Beratung und Planung

Das wichtigste Tool für Unternehmer ist die Planung. Erfolgreiche Unternehmer nutzen die Planung, um schon vor Ende des Jahres das nächste Jahr zu planen und zu strukturieren. Hierfür eignet sich ein Steuerberater oder Unternehmensberater.

Es sollten Steuern immer als unvermeidbarer Kostenfaktor berücksichtigt werden. Es geht nicht immer darum Steuern zu sparen. Auch sinnvolle Investitionen sind entscheidend. Denn nur wer Gewinne erzielt muss auch Steuern zahlen. Wer keine Gewinne erzielt kann auch keine Steuern sparen. Zwangsläufig endet das irgendwann in der Insolvenz.

Als Unternehmer besteht somit erhebliches Steuersparpotenzial. Sie sollten diese Steuerungsmaßnahmen jährlich prüfen und überwachen. Nur auf diese Weise lassen sich langfristig Steuern sparen oder Gewinne thesaurieren. Steuern sparen als Unternehmer setzt etwas mehr Zeitaufwand und Planung voraus. Dies lohnt sich jedoch in den meisten Fällen.

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Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.

Steuern sparen als Arbeitnehmer! – Die Checkliste!

Steuern sparen als Arbeitnehmer ist kein Hexenwerk. Jeder Arbeitnehmer kann zumindest ein paar Euro Steuern sparen. Das liegt daran, dass bei der monatlichen Abrechnung nicht alle persönlichen Verhältnisse bedacht werden!

Mit dieser Steuerspar-Checkliste können Sie noch den ein oder anderen weiteren Euro zurückholen.

Steuern sparen als Arbeitnehmer

Steuern kann man dann sparen, wenn man über die gesetzlichen Freibeträge kommt und damit überhaupt erst einmal Steuern zahlt. Diese Freibeträge sind zum einen der Grundfreibetrag, der Arbeitnehmerpauschbetrag und Sonderausgabenpauschbetrag. In Summe zahlt man also in 2016 ab 9.598 € und in 2017 ab 9.858 € Einkommensteuer.

Fahrtkosten

Das wichtigste zuerst. Jeder Arbeitnehmer muss zur Arbeit. Sofern der Arbeitgeber also kein Auto zur Verfügung stellt, kann der Arbeitnehmer pro Entfernungskilometer 30 Cent ansetzen.

Das klingt zwar relativ wenig, aber in der Summe kommen hier enorme Beträge als Werbungskosten zusammen. Sobald man mit den Fahrtkosten den Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 € übersteigt, fängt das Steuern sparen an.

Mit den Fahrtkosten übersteigt man den Betrag ab dem 15. Entfernungskilometer. Das heißt bei 15 Kilometern und 240 Arbeitstagen liegt der Werbungskostenabzug bei 1.080 und damit 80 € über dem Pauschbetrag.

Reisekosten

An zweiter Stelle die Reisekosten. Zu den Reisekosten zählen auch kurze Fahrten für den Arbeitgeber. Wenn Sie also die Post für den Arbeitgeber holen oder Termine mit Kunden wahrnehmen, dann können Sie auch hierfür Werbungskosten abziehen. Anders als bei den Fahrtkosten für Fahrten Wohnung und erste Tätigkeitsstätte können diese je Fahrtkilometer angesetzt werden.

Auch für Fahrten zu Fortbildungen können diese 30 Cent angesetzt werden. Es gilt also immer die Kilometer aufzuschreiben. Nur mit einem Nachweis können die Kilometer auch geltend gemacht werden.

Das effektive Steuern sparen als Arbeitnehmer beginnt also mit der richtigen Aufzeichnung.

Fortbildungskosten

Zu den Reisen zählen wie oben erwähnt auch die Fortbildungskosten. Es muss sich dabei nicht nur um Fortbildungen handeln die der Arbeitgeber zahlt. Auch Fortbildungen wie Sprach- und Computerkurse können steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Verpflegungsmehraufwendungen

Neben den Fahrtkosten zu Fortbildungen und geschäftlichen Terminen, können Sie auch noch die Verpflegungsmehraufwendungen absetzen. Diese haben steuerlich meist eine hohe Auswirkung. Verpflegungsmehraufwendungen können Sie für eintägige Reisen in Höhe von 12 € abziehen, sobald die Reise länger als 8 Stunden dauert. Bei Mehrtägigen Reisen können für An- und Abreisetage je 12 € und für volle Tage dazwischen 24 € absetzen.

Arbeitszimmer

Auch das Arbeitszimmer ist für viele Arbeitnehmer immer wichtiger. Es kommt häufiger vor, dass der Arbeitgeber keinen Arbeitsplatz mehr zur Verfügung stellt. Aus diesem Grund kann man entweder bis zu 1.250 € als Werbungskosten ansetzen oder die vollen Werbungskosten. Das ist abhängig vom Arbeitsverhältnis.

Ansetzen können Sie dann auch die anteilige Miete, Nebenkosten und andere Aufwendungen die mit der Wohnung oder dem Haus in Verbindung stehen. Diese sind nach Quadratmetern zuzuordnen. Um das Verfahren zu beschleunigen, sollte ein Grundriss mitgeschickt werden, auf welchem das Arbeitszimmer eingezeichnet ist.

Literatur

Zu den Fort- und Weiterbildungskosten zählt auch die Literatur. Das heißt, es können die Kosten für sämtliche Zeitschriften und Bücher angesetzt werden. Wichtig ist, dass sie mit der Arbeit in Verbindung stehen. Nicht angesetzt werden kann der Roman, den Sie im Urlaub lesen.

Beiträge

Wenn man Mitglied von Berufsverbänden ist, kann man die gezahlten Beiträge als Werbungskosten ansetzen. Das trifft auch Beiträge für Verdi und IG-Metall. Aber auch Ärzte, Steuerberater und andere Kammermitglieder können diese Beiträge ansetzen.

Kontoführungsgebühren

Kontoführungsgebühren können bis zu 16 € ohne Nachweis angesetzt werden. Erst bei höheren Werbungskosten müssen diese nachgewiesen werden. Ein kostenloses Girokonto bietet die Comdirect oder auch Consorsbank.

Arbeitsmittel

Arbeitsmittel können bis zu 110 € ohne Nachweis abgezogen werden. Diese Arbeitsmittel umfassen alle Materialien, die Sie zur täglichen Arbeit benötigen. Zu den Arbeitsmitteln zählen aber auch das berufliche Smartphone und er berufliche Laptop oder Tablet.

Doppelter Haushalt

Steuerlich eine erhebliche Auswirkung hat der doppelte Haushalt. Dieser wirkt sich schon ab dem ersten Euro aus. Doppelter Haushalt bedeutet, dass man an meinem Ort wohnt und einen Zweitwohnsitz am Arbeitsort hat.

Sollte dies der Fall sein, dann können Sie alle Kosten die am Arbeitsort anfallen steuerlich geltend machen. Das heißt Miete, Nebenkosten und Dinge des täglichen Bedarfs. In einigen Städten gibt es eine Zweitwohnsitzsteuer, auch diese können Sie absetzen.

Umzugskosten

Sollten Sie aus beruflichen Gründen umziehen müssen, dann können Sie auch die Umzugskosten geltend machen. In 2016 können Sie folgende Beträge geltend machen:

  • bei Ledigen pauschal 746 €
  • Verheiratete erhalten pauschal 1.493 €
  • für jede weitere Person im Haushalt gibt es Pauschal 329 €

Ab 2017 erhöhen sich die Pauschbeträge auf:

  • bei Ledigen pauschal 764 €
  • Verheiratete erhalten pauschal 1.528€
  • für jede weitere Person im Haushalt gibt es Pauschal 337 €

Den speziellen Nachhilfeunterricht können Sie in Höhe von 1.882 € in 2016 und 1.926 € in 2017 ansetzen.

Bewerbungskosten

Für den Wechsel des Arbeitgebers können Sie auch noch pauschal Werbungskosten in Höhe von 50 € ansetzen. Sofern nicht weitere Aufwendungen wie Fahrtkosten, Unterlagenbeschaffung und anderes entstanden sind.

Lohnsteuerermäßigungsantrag

Der Lohnsteuerermäßigungsantrag ist kein Steuertrick, sondern eine Möglichkeit während des Jahres mehr Liquidität zu schaffen. Es ist eine Art Vorab-Steuererklärung. Dies lohnt sich, wenn man jährlich wiederkehrende erhebliche Werbungskosten hat. Der Antrag muss von Ihnen bis zum 30.11. für das folgende Jahr gestellt werden.

Steuerberater

Wenn Sie steuerlich beraten sind, dann können Sie die Kosten für den Steuerberater auch ansetzen. Sollten Sie sich also zur Anlage N beraten lassen, dann können sie diese Kosten geltend machen. Das gilt auch für die Erledigung der Steuererklärung. Wie Sie Ihre Einkommensteuererklärung machen können lesen Sie hier.

Steuersoftware

Viele Arbeitnehmer erledigen Ihre Steuererklärung nicht über Elster, sondern über bessere Anwendungen. Der Vorteil von anderen Anwendungen wie Smartsteuern, Steuertipps oder WISO ist, dass diese Steuertipps liefern. Diese Steuertipps zum Steuern sparen sind direkt eingebaut. Auch die Kosten für die Anschaffung können Sie bei der Steuererklärung geltend machen.

Ebenfalls absetzbar als Werbungskosten ist die Literatur, welche Du dazu nutzt, dass Du die Steuererklärung erstellst. Ein Beispiel ist der KONZ, die Kosten dafür können abgesetzt werden.

Weitere Steuer-Spar-Chancen:
  • Spendenpauschale bis 110 €
  • Handwerkerleistungen (Arbeitsstunden auf der Nebenkostenabrechnung)
  • Steuerklassenwechsel bei Ehegatten von IV / IV auf III / V

Steuern sparen als Arbeitnehmer ist möglich. In einigen Fällen kann man noch wesentlich mehr Geld zurück holen. Im Durchschnitt liegt die Erstattung bei jährlich 875 € pro Arbeitnehmer. Diese Checkliste ist noch nicht vollständig aber auf diese Weise lassen sich Steuern sparen als Arbeitnehmer.

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